Tri-Team vorne
17.05.2010
Forst ist so was wie die Wiege des Triathlons für mich. Lange ist es her, als ich noch unter Herrn Luft in der Triathlon-Fördergruppe trainiert habe oder ohne Neopren meine ersten Versuche beim Fitness-Triathlon in Forst gemacht habe. Damals konnte man starten wann man wollte und so lange Radfahren wie man wollte. Fand ich irgendwie langweilig. So wie am Sonntag gefällt es mir schon besser. Das zweite Landesliga-Rennen stand auf dem Plan. Nachdem die Jungs letzte Woche in Reutlingen noch knapp am Sieg vorbeigeschrammt sind, wollten wir dieses Mal noch eine Stufe höher. Leider habe ich, statt mein Team zu ziehen, im Wasser mein Team erstmal gebremst. Wir konnten aber trotzdem die 20sek vor uns gestarteten (Jagdstart) Jungs vom Magic-Sport-Team einholen, bevor es aufs Rad ging. Schnell konnten wir dort die Führung übernehmen und unseren Vorsprung ausbauen. Letztes Jahr hatten wir noch große Probleme im Laufen, aber die Jungs sind dieses Jahr alle deutlich fitter. So haben wir kaum etwas von unserem Vorsprung eingebüst und das Ding souverän gewonnen. Ich muss sagen, dass es richtig Laune gemacht hat - danke ans Team. Glückwünsch auch an die zweite Mannschaft, die super gekämpft und die 2. Liga knapp vor Forst gewonnen hat.
bild von runme.de
3 mal 1
10.05.2010
Zum dritten mal Sieger in Buschhütten. Wieder einmal ist es Rainer Jungund seiner Crew gelungen ein Starterfeld der Extraklasse an die Startlinie zu bekommen. So, dass es schon etwas mehr als nur eineStandortbestimmung oder Testrennen ist. Hier werden schon mal die erstenDuftmarken gesetzt. Oder wie Andi B. aus F. sagt: "schon mal den Tarif für die nächsten Rennen der Saison durchgeben". Im Vorfeld hab ich etwas an meiner Form gezweifelt. Die Duathlon DM vor einer Woche lief nicht so wie ich mir das vorgestellt habe. Auch wenn ich dort natürlich nicht perfekt vorbereitet war, konnte ich vor allem nicht richtig kämpfen. Genau so wie in Wallisellen. Die Platzierung in dem guten Feld war schon ok. Leider konnte ich mich aber bei diesen Rennen nicht bis zum letzten verausgaben, so wie ich das eigentlich von mir erwarte. Als Grund haben ich und mein Trainer Lubos einfach das doch deutlich umfangreichere Training in diesem Jahr ausgemacht. Dazu kam, dass ich dieses Jahr kaum "Zwangspausen" hatte. So stand vor Buschütten eine ruhige Woche an. War wohl genau das richtige. Zum Rennen: Schwimmen war sehr langsam, aber auch sehr entspannt. Ich hätte sicher schneller gekonnt, aber zu welchem Preis? Im Schwimmen sind 30sek schneller mit extrem hohem Aufwand verbunden. So habe ich es mir im Wasserschatten von Timo Bracht bequem gemacht. Und den Tiger raus gelassen sobald es an Land ging. Mit der bewährten Taktik bin ich auf dem Rad vorgegangen. Auf der letzten Runde habe ich dann etwas Gas rausgenommen, um nicht im Laktat-Koma noch die Wechselzone zu verpassen. Auch wenn der Vorsprung am Schluss recht komfortabel aussieht, so war es doch sehr harte Arbeit. Vor allem habe ich aber viel gegen die Zweifel getan und mir selber gezeigt dass, das Training im Winter und Frühjahr gefruchtet hat. Glückwunsch an dieser Stelle an Andi Böcherer, der sich auf dem Rad ebenfalls nicht versteckt hat und gezeigt hat, dass man ihn dieses Jahr auf jeder Rechnung mit drauf haben sollte. Gute Besserung an Michael Raelert, der wegen Krankheit leidrabsagen musste. Michael setzt gerade die Standards im Non-Drafting Triathlon weltweit und ich freue mich auf das Duell in Wiesbaden gegen Ihn.














