Vorbereitung für 70.3 WM
Während es in Deutschland kälter wird, geht es in die heiße Phase der WM-Vorbereitung.
Leider habe ich im Training wohl etwas übertrieben und leichte Knie-Probleme, so dass ich ein paar Tage mit dem Laufen aussetzen muss.
Dafür geht es im Schwimmen steil bergauf und ich hoffe auf eine etwas aussichtsreichere Position nach den 1,9km in Clearwater.
Um das Radfahren muss ich mir wohl nur wenig Gedanken machen, ans Zeitfahrrad habe ich mich inzwischen gewöhnt.
Auch die Form ist zum Ende der Saison noch sehr gut.
Drückt mir die Daumen, dass das mit dem Knie wieder wird ,dann wird schon was ganz ordentliches bei meinem USA Trip herauskommen!
Da Hawaii gerade vorbei ist, werde ich oft gefragt, wann ich mir auf der Insel die Ehre geben werde.
Ich habe mich dieses Jahr in Monaco für Hawaii 2009 qualifiziert,
den Slot jedoch nicht angenommen, da es meiner Meinung nach einfach noch zu früh wäre.
Ob und wo ich nächstes Jahr meine erste Langdistanz wagen werde, entscheide ich nach der WM am 8. November.
Bis Sonntag kann hat man noch die Chance auf www.pz-news.de mich als Sportler des Jahres in Pforzheim zu wählen.
back to the roots
Knapp drei Wochen nach dem 70.3 in Monaco stand der gleiche Roadtrip nochmal an.
Nur 50 Kilometer weiter in Mandelieu wollte ich zusammmen mit Felix Schumann wieder einmal bei einem X-Terra starten.
Zum Finale der European Tour war allerlei Prominenz versammelt. Da ich dieses Jahr noch nicht viel auf dem MTB gesessen bin,
war ich auf den Abfahrten noch etwas unsicher. Doch ein Abstecher zu Nicolas Lebrun,
einem der Stars der Szene und ein echt feiner Typ, sorgte für ewas mehr Zuversicht.
So hatten wir uns dann doch einiges Vorgenommen für das Rennen.
Der Start verlief X-Terra gewohnt locker: Schwimmt einfach los, wenn ihr wollt.
Da ich in den letzten zwei Wochen immer eine leichte Erkältung hatte, bin ich nur sehr wenig geschwommen,
was sich im Schwimmen gleich rächte. Ich konnte jedoch mit Nicolas Lebrun aus dem Wasser steigen.
Auf der am Anfang recht einfachen MTB Strecke konnte ich das höchste Tempo gehen und wir hatten bald verschiedene Grüppchen eingeholt.
Leider verlor ich mehrmals meine Wasserflaschen und so musste ich einmal anhalten, zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.
Nicolas brummte mir auf diesem einen Downhill sogleich 40 Sekunden auf und schloss zu Felix Schumann auf.
Leider wurde mein Freund vom Pech verfolgt und so hatte er in sehr aussichtsreicher zweiter Position einen Defekt und konnte das Rennen nicht beenden.
Bis zum Wechsel schob ich mich noch an Position drei nach vorne.
Auf der sehr harten Laufstrecke konnte ich jedoch den Abstand nach vorne nicht verringern.
Ich fühlte mich aber sehr gut. Leider kam am Schluss noch Marceau von hinten, er schien den Berg hinaufzuschweben.
Mit Schweben war bei mir aber nicht mehr viel und so fehlten am Schluss 8 Sekunden auf das Treppchen.
Felicitation Nico!














